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Banken sind verpflichtet, vor einer Kreditvergabe Unterlagen zu Ihrer Person, Ihrem Einkommen und zur Immobilie zu prüfen. Welche Dokumente genau nötig sind, hängt u. a. von Ihrer beruflichen Situation und dem Vorhaben (Kauf, Neubau, Anschlussfinanzierung) ab.

Wir begleiten Sie dabei persönlich – ob Sie in Hannover und der Region zu Hause sind oder Ihre Finanzierung deutschlandweit digital mit uns abstimmen.

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  • Schneller zur Finanzierungszusage: Mit vollständig vorbereiteten Unterlagen beschleunigen Sie Prüfung, Angebot und Zusage Ihrer Immobilienfinanzierung deutlich.
  • Persönliche Unterlagen: Für die Baufinanzierung sind Ausweisdokument, Selbstauskunft und Einkommensnachweise die Basis.
  • Objektunterlagen: Für die Bank zählen vor allem Kaufvertragsentwurf, Grundbuchauszug und die wichtigsten Objektdaten zur Wertermittlung.
  • Individuell je nach Situation: Welche Dokumente genau benötigt werden, hängt von Berufsstatus, Vorhaben (Kauf/Neubau/Anschlussfinanzierung) und Darlehensgeber ab. Wir unterstützen Sie bei der Zusammenstellung – damit Ihre Finanzierung strukturiert, zügig und ohne unnötige Rückfragen vorangeht.

Banken sind verpflichtet, die Bonität und Kreditwürdigkeit jedes Antragstellers zu prüfen. Folgende Dokumente benötigen alle Kreditnehmer bzw. Antragsteller, unabhängig von ihrer beruflichen Situation.

Identitätsnachweise

Für die Antragstellung benötigen Sie in der Regel einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Bei ausländischen Staatsangehörigen wird zusätzlich häufig eine gültige Aufenthaltserlaubnis verlangt – sowie ein Nachweis über Wohnsitz und eine Bankverbindung in Deutschland.

Angaben zur Person

Zusätzlich zu den Ausweisdokumenten werden häufig grundlegende Angaben abgefragt – meist über eine Selbstauskunft. Dazu zählen in der Regel Familienstand, aktuelle Anschrift sowie Ihre Kontoverbindung. Diese Informationen helfen der Bank, Ihre Antragssituation eindeutig zuzuordnen und die Finanzierung korrekt zu bearbeiten.

Bonitätsnachweise

Die Bank prüft Ihre finanzielle Gesamtsituation anhand von Nachweisen zu bestehenden Krediten und Verbindlichkeiten sowie Ihrem Eigenkapital. Die SCHUFA-Abfrage erfolgt durch die Bank erst nach Ihrer Einwilligung.

Einkommensnachweise

Welche Einkommensunterlagen benötigt werden, hängt davon ab, ob Sie angestellt, rentenbeziehend oder selbstständig sind:

Einkommensnachweise für Angestellte:

  • meist die letzten drei Gehaltsabrechnungen
  • ggf. ein aktueller Einkommensteuerbescheid (falls vorhanden),
  • aktuelle Renteninformationen sowie bei privat Versicherten ein
  • Nachweis zur privaten Krankenversicherung.

Einkommensnachweise für Selbstständige und Freiberufler:

  • in der Regel eine aktuelle Betriebswirtschaftliche Auswertung mit Summen-/Saldenlisten
    (BWA und SuSa)
  • Jahresabschlüsse oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung der letzten 2–3 Jahre
  • aktuelle Einkommensteuerbescheide (mindestens 2 vergangene Jahre) .

Einkommensnachweise für Rentner:

  • aktuelle Rentenanpassung, ggf. ein aktueller Einkommensteuerbescheid

Warum diese Unterlagen so wichtig sind

Auf Basis dieser Dokumente bewertet die Bank Ihr Zahlungsvermögen und das Risiko der Kreditvergabe. Je vollständiger Ihre finanzielle Ausgangssituation vorliegt, desto schneller kann die Bank entscheiden – und desto zügiger kommen Sie zu einem konkreten Finanzierungsangebot.

Je mehr Eigenkapital Sie in Ihre Immobilienfinanzierung einbringen, desto stärker wirkt sich das oft auf die Konditionen aus: Banken werten einen höheren Eigenkapitalanteil als geringeres Risiko – das kann zu besseren Zinssätzen führen.

Liquiditätsnachweise (so weisen Sie verfügbares Eigenkapital nach)

Typischerweise akzeptieren Banken z. B.:

  • Kontoauszüge (häufig der letzten drei Monate)
  • Sparbücher / Sparbriefe
  • Depotauszüge (Wertpapiere, Aktien, Fonds)
  • Bausparguthaben und ggf. Auszahlungs- bzw. Zuteilungspläne

Weitere Vermögenswerte (je nach Bank und Finanzierung relevant)

Zusätzlich können – falls vorhanden – auch diese Nachweise eine Rolle spielen:

  • Lebensversicherungen mit ausgewiesenem Rückkaufswert
  • Nachweise über abbezahlte Immobilien
  • Nachweis über ein bereits bezahltes Baugrundstück
  • Schenkungen oder Erbschaften (z. B. Urkunden/Nachweise)

Wichtig: Die Unterlagen sollten aktuell sein. Die Bank möchte nachvollziehen können, dass Ihr Eigenkapital zum Zeitpunkt der Finanzierung tatsächlich verfügbar ist.

Die Objektunterlagen sind für die Bank entscheidend, damit sie den Wert der Immobilie nachvollziehbar prüfen kann. Schließlich dient die Immobilie als Sicherheit – die Bank möchte sicherstellen, dass der Immobilienwert zur Darlehenssumme passt.

Grundlegende Objektunterlagen (meist immer erforderlich)

  • Kaufvertragsentwurf (wenn vorhanden)
  • Grundbuchauszug (häufig nicht älter als 3 Monate)
  • Lageplan / Katasterplan
  • Flurkarte mit Grundstücksgrenzen
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis (falls erforderlich/angefragt)

Unterlagen bei Bestandsimmobilien (Haus/Wohnung)

  • Exposé mit Objektbeschreibung
  • Aktuelle Innen- und Außenfotos
  • Grundrisse aller Etagen
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Bei Eigentumswohnungen zusätzlich häufig:
    • Teilungserklärung
    • Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen (z. B. letzte 3)
    • Wirtschaftsplan und Nebenkostenabrechnung
  • Nachweis der Gebäudeversicherung (falls vorhanden/angefragt)
  • Energieausweis
  • Bei älteren Immobilien: Aufstellung von Modernisierungen (was wurde wann gemacht?)

Unterlagen bei Neubau / Bauvorhaben

  • Baugenehmigung (falls schon erteilt)
  • Baupläne & Grundrisse
  • Baubeschreibung inkl. Leistungsverzeichnis
  • Baukostenaufstellung / Kostenschätzung oder verbindliche Angebote
  • Bebauungsplan (falls relevant)
  • Bruttogrundflächenberechnung (falls vorhanden)
  • Aufstellung geplanter Eigenleistungen
  • Rohbauversicherung (Kopie, wenn vorhanden/angefragt)

Tipp: Je vollständiger Ihre Objektunterlagen vorliegen, desto schneller kann die Bank die Wertermittlung durchführen – und desto zügiger erhalten Sie eine Entscheidung zu Ihrem Kreditantrag.

Wie die Zusammenarbeit insgesamt abläuft, lesen Sie unter Baufinanzierung online.

Wenn Sie staatliche Förderungen in Ihre Baufinanzierung integrieren möchten, sind meist zusätzliche Unterlagen nötig. Welche Nachweise genau verlangt werden, hängt vom Programm und vom Vorhaben (Neubau, Sanierung, Einzelmaßnahmen) ab.

KfW-Förderung (z. B. Effizienzhaus / energetische Maßnahmen)

Je nach Programm werden häufig verlangt:

  • Bestätigung durch eine Energieberaterin / einen Energieberater (bei energetischen Maßnahmen)
  • Nachweise zur Effizienzhaus-Stufe (bei Neubau oder Sanierung)
  • Technische Projektbeschreibung und ggf. weitere technische Nachweise
  • Bei QNG-Förderung: Nachweise zur nachhaltigen Bauweise/Zertifizierung
  • ggf. Baubegleitung durch Fachplaner (programmabhängig)

BAFA-Förderung (z. B. Heizungstausch / Einzelmaßnahmen)

Typische Unterlagen sind:

  • Angebot der ausführenden Fachfirma
  • Technische Datenblätter der geplanten Anlagen
  • Fachunternehmererklärung (Bestätigung der ausführenden Firma)
  • ggf. Nachweis zum hydraulischen Abgleich (z. B. beim Heizungstausch)

Regionale Förderprogramme (Bundesland/Kommunen)

Hier unterscheiden sich die Anforderungen stark. Häufig werden verlangt:

  • Nachweise gemäß den Programmrichtlinien des Bundeslands/der Kommune
  • Bestätigungen durch die zuständige Stelle/Kommunalverwaltung
  • ggf. zusätzliche technische Dokumentationen

Wichtig: Fördermittel werden meist parallel zur Baufinanzierung beantragt. In der Beratung unterstützen wir Sie dabei, die passenden Nachweise zu identifizieren, vollständig zusammenzustellen und die Anträge fristgerecht einzureichen.

Tipps zur effizienten Zusammenstellung Ihrer Unterlagen

Eine strukturierte Vorbereitung spart Zeit – und bringt Sie schneller zur Finanzierungsentscheidung. Mit diesen Tipps läuft die Unterlagenbeschaffung reibungslos.

Digital und bequem im Kundenportal
Sie laden Ihre Unterlagen einfach in Ihrem Kundenportal hoch. Dort ist alles bereits übersichtlich in einer digitalen Akte mit einzelnen Reitern organisiert – Sie müssen also keine Dateien selbst beschriften oder sortieren. Wichtig ist nur, dass die Dokumente gut lesbar sind (PDF oder Foto).

Auf Aktualität achten
Einige Nachweise müssen aktuell sein, z. B. Kontoauszüge oder Grundbuchauszüge (häufig max. 3 Monate alt). Beschaffen Sie diese Unterlagen am besten erst kurz vor der Antragstellung, damit nichts erneut angefordert werden muss.

Vollständigkeit vor dem Einreichen prüfen
Im Kundenportal finden Sie Ihre Unterlagenliste, damit Sie genau sehen, was noch fehlt. Unvollständige Unterlagen sind einer der häufigsten Gründe für Rückfragen und Verzögerungen – wir unterstützen Sie gern, wenn etwas unklar ist.

Lesbarkeit ist entscheidend
Wenn Sie Fotos hochladen: gute Beleuchtung, keine abgeschnittenen Ränder, alles scharf und vollständig. So kann die Bank die Unterlagen ohne Rückfragen prüfen.

clear light bulb placed on chalkboard

Ihre Vorteile mit der digitalen Unterlagenakte

Häufige Fragen zu den benötigten Unterlagen (FAQ)

Benötigen Sie alle Unterlagen schon für das Beratungsgespräch?

Nein. Sie können auch ohne vollständige Unterlagen starten. In einer ersten telefonischen oder digitalen Vorausberatung klären wir Ihr Vorhaben, Ihre Fragen und den groben Finanzierungsrahmen. Für eine möglichst konkrete Einschätzung ist es hilfreich, wenn Sie zumindest Eckdaten zu Ihrer persönlichen und finanziellen Situation parat haben (z. B. Einkommen, Eigenkapital, laufende Verpflichtungen) – auch wenn Objektunterlagen noch fehlen. Je besser die Ausgangslage, desto gezielter können wir Sie beraten und passende Optionen prüfen. Wenn Sie bereits ein konkretes Objekt im Blick haben, reichen diese Eckdaten auch für ein Finanzierungszertifikat, das Sie beim Besichtigungstermin vorlegen können.

Müssen Sie Unterlagen im Original einreichen?

In der Regel nicht. Für die Prüfung reichen üblicherweise digitale Dokumente, PDFs oder gut lesbare Fotos/Scans (z. B. JPG/JPEG/PNG). Sie können Ihre Unterlagen bequem digital über unser Kundenportal hochladen.

Wie laden Sie Ihre Unterlagen am einfachsten hoch?

Über das Kundenportal: Dort finden Sie auch Ihre persönliche Unterlagenliste, damit Sie genau wissen, was als Nächstes benötigt wird. Sie können Dateien als PDF oder Foto hochladen – wichtig ist nur, dass alles gut lesbar ist. Pro Datei gilt: max. 200 MB.

Wie lange dauert die Prüfung der Unterlagen durch die Bank?

Das hängt von Bank und Auslastung ab. Bei vollständigen Unterlagen dauert die Prüfung häufig einige Werktage; fehlende oder unklare Dokumente sind der häufigste Grund für Verzögerungen und können den Prozess deutlich verlängern.

Können Unterlagen nachgereicht werden?

Ja. Fehlende Dokumente können Sie jederzeit nachreichen – am einfachsten ebenfalls über das Kundenportal. Beachten Sie: Viele Banken starten die endgültige Bearbeitung erst, wenn die Unterlagen vollständig vorliegen.

Was passiert bei falschen oder unvollständigen Angaben?

Unvollständige oder falsche Angaben führen häufig zu Rückfragen oder im schlimmsten Fall zur Ablehnung. Wichtig ist daher: lieber transparent und vollständig einreichen. Wenn etwas unklar ist, klären wir es gemeinsam, bevor der Antrag zur Bank geht.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie in unserem FAQ- & Hilfe-Bereich zur Baufinanzierung.